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In der Nacht, in der Kater BlackBe …
Geschichten überwinden Zeit und Raum.
Er ist wieder da ... BlackBe ist wieder zu Hause, bei mir und Kater SeBro.
Wow, das war ein spannender Tag und eine aufregende Nacht. Eine nette junge Dame aus der näheren Nachbarschaft ruft mich an und hinterlässt auch auf dem AB und via WhatsApp: "BlackBe ist in den letzten Tagen immer wieder auf unserer Terrasse und nächtigt auch dort“. Am frühen Abend bringe ich ihrer Mitbewohnerin so einige Sachen, die man als Kater eben so braucht: Bettchen, Unterlage, Katzenangel und viel gutes Fresschen. Das alles in der Hoffnung, es möge BlackBe gut gehen und vielleicht, ja vielleicht schaffen es die beiden Damen, ihn irgendwie in die Wohnung zu locken.
Am späten Abend ein Anruf, doch ich lag schon im Bett. Und dann ist das Handy bei mir auch aus. Dann klingelt es an der Haustür. Ohh, was ist passiert? Mein Kater BlackBe ist in ihrer Wohnung, sagt Sie mir. Also hopp, auf geht’s Manni, anziehen und wach werden. Wir gehen gemeinsam zu ihrer Wohnung und da ist er. Scheu wie immer, verängstigt und er miaut ganz ordentlich. Doch wie kriegen wir ihn ohne Verletzungen in die Transporttasche? Verletzt wurde nur einer, ich. Und wenn mir die liebe, junge Dame nicht geholfen hätte, wären meine Kratzer noch deutlich schlimmer ausgefallen. Der kleine Strolch hat sich nämlich robust gewehrt. Doch so hat es nur eine halbe Stunde gedauert.
Überglücklich - mit einer verletzten Wade - humple ich zurück nach Hause. Der BlackBe ist ganz ruhig geworden. Und nach Befreiung aus der Tasche, wusch, weg ist er und versteckt sich. Ja, aber mein Kater SeBro hat ihn gleich lokalisiert, grins. Okay, denke ich mir … mach' die Futternäpfe voll und die zwei Katzenbrunnen stehen bereit. Gute Nacht und bis morgen dann. Danke ihr Lieben.
Guten Morgäähhnnnn, und da sitzt er an seinem Lieblingsplatz auf der Fensterbank. Ruhig, ohne Stress, kein Miauen. Er erinnert sich also schon an die gewohnte Umgebung und die vertrauten Gerüche. Wie schön das ist. Und fressen kann der kleine Kerl wie ein Grosser.
Fazit: Ein Monat voller Ungewissheit und täglichen Suchrunden. Während dieser Zeit habe ich einige nette Nachbarn kennen gelernt. Danke euch allen für eure Unterstützung. Manni